Turiner Grabtuch – Die Analyse


Wissenschaftliche Untersuchung des Turiner Grabtuchs

Das Turiner Grabtuch ist das am meisten untersuchte religiöse Artefakt der Welt. Seit dem 20. Jahrhundert wurde das Leinentuch mit Methoden der Physik, Chemie, Gerichtsmedizin und Bildanalyse untersucht.

Die folgenden Seiten geben einen Überblick über zentrale Forschungsfragen:  

Häufige Fragen zum Turiner Grabtuch

Ist das Turiner Grabtuch echt?
Die wissenschaftliche Diskussion ist bis heute nicht abgeschlossen. Fast vier Jahrzehnte nach der Radiokarbondatierung von 1988 gibt es jedoch ernstzunehmende Zweifel an der Zuverlässigkeit dieser Messung. Einige neuere Forschungsergebnisse sprechen zudem für eine deutlich frühere Entstehung des Tuches.

 

Wie wurde das Grabtuch untersucht?
Unter anderem durch das internationale STURP-Projekt, das das Tuch 1978 mit Methoden der Physik, Chemie und Bildanalyse untersuchte. 

 

Warum ist das Grabtuch so umstritten?
Das Turiner Grabtuch ist deshalb so umstritten, weil mehrere seiner Eigenschaften bislang keine allgemein akzeptierte naturwissenschaftliche Erklärung gefunden haben – insbesondere die Entstehung des Körperbildes. Einige Forscher sehen darin Hinweise auf außergewöhnliche physikalische Prozesse, andere halten weiterhin eine bislang nicht verstandene natürliche Ursache für möglich.

 

Zugleich erscheint vielen Wissenschaftlern eine mittelalterliche Fälschung schwer erklärbar, da das Bild zahlreiche komplexe Eigenschaften besitzt, die sich mit bekannten Techniken kaum reproduzieren lassen.

Da das Tuch möglicherweise mit der historischen Gestalt Jesu von Nazareth in Verbindung steht, berührt die Frage seiner Echtheit nicht nur wissenschaftliche, sondern auch religiöse Überzeugungen vieler Menschen. Gerade diese Verbindung von Forschung, Geschichte und Glauben macht das Grabtuch zu einem der meistdiskutierten Artefakte der Welt.

 

 

 

Ich lade Sie nun zu einem kleinen Rundgang durch die wichtigsten Aspekte der Grabtuchforschung ein.
Beginnen wir mit einem weniger erfreulichen Kapitel: die Radiokarbondatierung.


Sie scheint das Grabtuch ins Mittelalter zu datieren – und wirft damit unmittelbar die Frage auf, ob das Tuch tatsächlich eine mittelalterliche Fälschung sein könnte.

 

→ Weiter zu: Radiokarbondatierung des Turiner Grabtuchs

 

Ein Spaziergang durch die Rätsel des Grabtuchs

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